

Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung wurden die Gewerbe Kfz-Mechaniker(in) und Kfz-Elektriker(in) zu einem Gewerbe zusammengefasst – unter der Bezeichnung Kfz-Techniker-Meister/in. Ein Kfz-Betrieb und damit auch der/die Kfz-Meister(in) kann daher eine breite Palette an Wartungs-, Reparatur-, Diagnose- und Karosseriearbeiten bis hin zur Fahrzeuglackierung anbieten. Durch die Zusammenfassung der ehemals getrennten Arbeitsgebiete können Kfz-Techniker-Meister/in in den Berufen Kfz-Mechaniker(in) und Kfz-Elektriker(in) ausbilden.
Die Aufgaben der Kfz-Techniker-Meister/in reichen von Arbeiten in der Werkstatt über die Koordination von Prozessen bis hin zur Lehrlingsausbildung. Kfz-Techniker-Meister/in können verschiedene Leistungsfunktionen übernehmen – im Autohaus, Kundendienst oder der Werkstatt. Sie koordinieren Werkstattmitarbeiter bei übergreifenden Arbeitsaufträgen und überprüfen Termineinhaltung, Vollständigkeit, Arbeitsqualität und Zeiterfassung. Darüber hinaus kalkulieren sie Reparaturen, erstellen Kostenvoranschläge und unterstützen Gesellen bei schwierigen Reparaturfällen. Zum weiteren Tätigkeitsbereich gehören ebenso die Kontrolle der Ausbildungsergebnisse von Lehrlingen sowie die Organisation von innerbetrieblichen Schulungen.
Die Fortbildung Kfz-Techniker-Meister/in nimmt circa 1.200 Stunden in Anspruch, bei Vollzeitunterricht circa ein Jahr für alle vier Teile der Meisterprüfung.
*Wahlmöglichkeit zwischen Handlungsfeld „Fahrzeugsysteme“ (entfällt bei vorheriger Prüfung zum Kfz-Servicetechniker) sowie Handlungsfeld „Fahrzeug-Karosserieinstandsetzung“.